Das Geheimnis des Salamanders

Ein Projekt für mehrere Tage

Die Aktionen rund um die heimischen Tiere sind an den gleichnamigen Film angelehnt, den man mit den Schülern am ersten Abend anschauen kann.

 

Es gibt viele Materialien, von denen hier exemplarisch nur der Steckbrief vom Feuersalamander gezeigt wird.

 

                                               Steckbrief : Der Feuersalamander

 

 

Der Feuersalamander (lat. Salamandra Salamandra) ist eine Amphibienart der Familie der echten Salamander.

Feuersalamander sind über weite teile West-, Mittel-, Süd-, und Osteuropas verbreitet. Hier in Deutschland ist der Feuersalamander nur in bewaldeten Hügel-, und Bergland verbreitet, schwerpunktmäßig im westlichen, mittleren und südwestlichen Deutschland.

Bevorzugte Lebensräume der Salamander sind Nischen von Höhlen, unter Totholz, flachen Steinen, zwischen Felsblöcken und unter Baumwurzeln, oder im Lückensystem des Bodens, zum Beispiel in Kleinsäugergängen.

Die Merkmale eines Feuersalamanders zeichnen sich durch folgendes aus.

Ausgewachsene Feuersalamander erreichen eine maximale Körperlänge von Kopf bis Schwanzspitze von 23 Zentimetern und ein Körpergewicht von etwa 40 Gramm.

Die glatte, tiefschwarze Haut des Feuersalamanders wird auf dem Rücken durch ein gelbes, gelegentlich auch orangefarbenes bis rotes Zeichnungsmuster aus Punkten und Linien ergänzt. An der Unterschiedlichkeit dieses Musters kann man die Tiere individuell unterscheiden.

Die Feuersalamanderlarven ähneln dem späteren ausgewachsenen Tier nur in wenigen bis überhaupt keinen Punkten. Sie sind blass braun und haben an ihrem Halsende auffällige, außen sitzende, rötliche Kiemen.

Die Lebenserwartung der Salamander beträgt in freier Wildbahn nachgewiesen bis zu 20 Jahre. Erwachsene Salamander ernähren sich weitgehend von wirbellosen Organismen wie Asseln, Regenwürmern, Spinnen und Insekten. Generell verzehren Feuersalamander alles, was von der Körpergröße noch überwältigt und verschlungen werden kann, also unter Umständen auch andere Amphibien wie Molche oder kleine Frösche.

Als ausgewachsenes Tier hat der Feuersalamander wenige nachgewiesene Fressfeinde als Larve jedoch fällt er oft Laufkäfern, Fischen und Mäusen zum Opfer.

 

Der Feuersalamander ist aufgrund seines auffälligen äußeren Erscheinungsbildes seit langer Zeit dem Menschen vertraut. Der hohe Bekanntheitsgrad war nicht immer zu seinem Vorteil. In den zurückliegenden Jahrhunderten glaubte man, dass die Hautsekrete des Salamanders nicht nur todbringend giftig seien, sondern auch imstande wären, Brände zu löschen. Entsprechend reagierten die Menschen und warfen die Tiere ins Feuer; darauf geht auch der Name zurück. Doch nicht nur die Unzerstörbarkeit durch Feuer wurde dem Salamander nachgesagt, es wurde auch geglaubt er wäre von einer solchen Körperkälte durchzogen, das er imstande war Brände zu entfachen, nicht nur zu löschen.

 

Der Feuersalamander gilt als besonders gefährdet in Deutschland, oft findet er durch Autos sein Lebensende, den sogenannten „Straßentod“. Dies liegt unter anderem an seiner sehr langsamen Fortbewegungsweise.

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