Satzung des Trägervereins

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Verein Schullandheim Nienstedt der Leibnizschule Hannover e.V.“ und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.

(2) Sitz des Vereins ist Hannover.

 

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 in der jeweils gültigen Fassung. Zweck des Vereins ist es, alle in der Schulgemeinschaft vorhandenen Kräfte im Dienste der Jugenderziehung und zum Wohle der Schuljugend - nicht nur der eigenen, sondern darüber hinaus der anderer Schulen - mit dem Ziele zusammenzufassen, das in Nienstedt, Kreis Hameln-Pyrmont, geschaffene Schullandheim zu erhalten und den äußeren Betrieb des Schullandheims als Rahmen für die Durchführung seiner Aufgabe sicherzustellen.

(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung von Schullandheimaufenthalten. Sie sollen als zusätzliche Erziehungsmaßnahme mit besonderer Zielsetzung die erzieherische Arbeit der Schule ergänzen, Körper und Geist der Jugendlichen kräftigen, ihre Charakterbildung fördern, ihren Gesichtskreis durch Unterrichtung und durch Beobachtung von Land und Leuten erweitern, das Gefühl der Verbundenheit von Stadt und Land stärken und den Sinn für Natur und Heimatliebe pflegen. Nicht zuletzt soll das Schullandheim den Geist der Gemeinschaft und das Verständnis zwischen Eltern, Lehrern und Schülern beleben.

 

§ 3 Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit

(1) Der Verein sieht eine besondere Verpflichtung darin, die Arbeit der Schule durch das breite Spektrum der spezifischen Möglichkeiten eines Schullandheimaufenthaltes zu ergänzen:

• Die räumlichen und zeitlichen Gegebenheiten eines Schullandheimaufenthaltes bieten ideale Voraussetzungen für ganzheitliches und fächerübergreifendes Lernen. Er kann die institutionell bedingten Defizite schulischen Lehrens und Lernens ausgleichen helfen.

• Bisher unentdeckte Fähigkeiten der jungen Menschen können erprobt und entwickelt werden. Spontaneität und Kreativität erhalten verstärkte Anreize.

(2) Der gesellschaftliche Wandel führt vermehrt zu sozialen Defiziten und Differenzierungen, mangelndem Vertrauen in die Zukunft und insgesamt zu Belastungen des Aufwachsens. Diese Entwicklung erfordert wertestützende und gegensteuernde Maßnahmen. Das Gemeinschaftserlebnis eines Schullandheimaufenthaltes hat einen besonderen pädagogischen Stellenwert, da hier jungen Menschen

• Hilfestellung gegeben wird bei der Suche nach tragenden Werten und bei der Orientierung in einer sich stetig verändernden Welt

• Zusammenleben zu einer wertvollen sozialen Erfahrung wird in einer sich immer stärker individualisierenden und ausgrenzenden Gesellschaft

• Unterstützung gewährt wird bei der Auseinandersetzung mit den Zukunftsaufgaben der Gesellschaft

(3) Weitere wichtige Aufgaben des Vereins sind die Umweltbildung und die Integration benachteiligter und behinderter junger Menschen. Der Verein bekennt sich ausdrücklich zu den hieraus resultiernden Verpflichtungen.

(4) Das pädagogisch begründete schülerzentrierte und sozial orientierte Engagement des Vereins wird dokumentiert durch die Mitgliedschaft im Verband Deutscher Schullandheime e.V. und im Paritätischen Niedersachsen.

 

§ 4 Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(3) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 5 Mitgliedschaft

(1) Mitglieder des Vereins können Eltern der Schülerinnen und Schüler der Leibnizschule, Lehrer und Freunde der Leibnizschule sowie ehemalige Schülerinnen und Schüler der Leibnizschule werden. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch eine ordentliche Mitgliederversammlung gewählt. Sie genießen die gleichen Rechte wie Mitglieder.

(2) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.

(3) Der Austritt eines Mitglieds ist nur zum Schuljahresende möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten. Die Mitgliedschaft erlischt, wenn der Schüler die Leibnizschule verlassen hat und die Eltern nicht ausdrücklich erklären, daß sie Mitglied bleiben wollen.

(4) Mitglieder können aus dem Verein ausgeschlossen werden auf Beschluß der Mitgliederversammlung mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mit dem Tage des Austritts, des Erlöschens der Mitgliedschaft oder des Ausschlusses eines Mitglieds erlöschen alle Rechte aus dem Mitgliedschaftsverhältnis; eine Rückerstattung geleisteter Beiträge findet nicht statt.

 

§ 6 Beiträge

(1) Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu entrichten und durch persönliche Unterschrift die Satzung anzuerkennen. Die Höhe des Jahresbeitrags wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Beiträge sind im allgemeinen im voraus zu entrichten. Der festgesetzte Beitrag gilt als Mindestbeitrag.

(2) Ermäßigung oder Erlaß des Beitrages kann der gechäftsführende Vorstand - der Vorsitzende und der Geschäftsführer - im Ausnahmefall auf besonders begründeten, an den Vorstand zu richtenden schriftlichen Antrag genehmigen.

(3) Kapitalanteile und Sacheinlagen darf der Verein nicht entgegennehmen.

 

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und vier Beisitzern, von denen zwei der Elternschaft, einer dem Lehrerkollegium angehören müssen. Der vierte Beisitzer soll ein ehemaliger Schüler der Leibnizschule sein. Dieses Vorstandsmitglied wird von dem Verein ehemaliger Leibnizschüler namhaft gemacht. Wird innerhalb von vier Wochen nach der jeweiligen Mitgliederversammlung des Vereins kein Vorstandsmitglied benannt, entfällt dieser Vorstandsposten.

Hauptamtliche Mitarbeiter dürfen dem Vorstand nicht angehören. Die Vorstandsmitglieder üben ihr Amt ehrenamtlich aus.

(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der Geschäftsführer. Er vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Seine Amtsdauer endet aber nicht eher, als ein neuer Vorstand gewählt ist und der Vorsitzende und der Geschäftsführer im Vereinsregister eingetragen sind. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor dem Ablauf seiner Amtszeit aus, kann sich der Vorstand durch Neuwahl selber ergänzen. Wiederwahl ist in jedem Falle zulässig.

(4) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er tritt zusammen auf Einladung des Vorsitzenden. Er ist beschlußfähig, sofern der Vorsitzende - oder bei dessen Verhinderung der Geschäftsführer - und zwei andere Vorstandsmitglieder anwesend sind. Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Sie müssen einberufen werden auf Antrag von drei Mitgliedern des Vorstands mit Angabe des Grundes. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der in der Vorstandssitzung anwesenden Vorstandsmitglieder. § 8 gilt entsprechend.

(5) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder die Einberufung von 25 % der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Grundes verlangt wird.

(3) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.

(4) Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehört insbesondere, den Geschäftsbericht des Vorsitzenden und den Rechnungsbericht des Geschäftsführers entgegenzunehmen, die Entlastung des Vorstandes, die Entscheidung über Satzungsänderungen (Ausnahme § 6 (5) der Satzung) sowie die Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins. Der Rechnungsbericht ist vorher anhand der Belege und des Kassenbestandes durch zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, einer Prüfung zu unterziehen, über deren Ergebnis der Mitgliederversammlung ebenfalls Bericht zu erstatten ist.

(5) Jede Mitgliederversammlung, die mindestens acht Tage vorher mit Angabe der Tagesordnung einberufen wird, ist beschlußfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefaßt.

(6) Bei Satzungsänderungen ist eine Stimmenmehrheit von 3/4 der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich.

 

§ 9 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefaßten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.

 

§ 10 Auflösung des Vereins und Vermögensbildung

(1) Für den Beschluß, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit aller Vereinsmitglieder erforderlich. Wird diese Mehrheit nicht erzielt, so muß binnen 14 Tagen eine zweite Mitgliederversammlung einberufen werden. Diese ist dann endgültig beschlußfähig mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern in der Einladung zur zweiten Mitgliederversammlung ausdrücklich auf diese Folgen hingewiesen worden ist.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins einem gemeinnützigen Verein oder einer sonstigen gemeinnützigen Organisation zu. Der Heimfallberechtigte muß zusammen mit dem Beschluß über die Auflösung oder Aufhebung benannt werden. Unterbleibt die Benennung, fällt das Vermögen der Stadt Hannover zu mit der Maßgabe, es zu gemeinnützigen Zwecken im Sinne des Vereins „Verein Schullandheim Nienstedt der Leibnizschule Hannover e.V.“ zu verwenden.

(3) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

Hannover, 18. September 1998

gez. Dr. Martin Stupperich (1. Vorsitzender)

gez. Erhard Beutel (Geschäftsführer)

 

Diese Satzungsfassung wurde am 01. November 2005 im Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen (VR 2908)

 

 

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